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Levira, Similis F und Similis G — die Impuls-Serie

Methodischer Leitfaden für Therapeuten zur Arbeit mit der Impuls-Serie nach dem Ähnlichkeitsprinzip — Anwendung, Prozessführung, Sanfte Drucktechnik und Ins-Herz-Ziehen-Technik.

Die Elixiere Levira, Similis F und Similis G sind zentrale Werkzeuge im therapeutischen Arbeiten nach dem Ähnlichkeitsprinzip. Sie unterstützen den Prozess, innere Blockaden und aufgelagerte Frequenzen bewusst zu machen, aufzulösen und nachhaltig zu transformieren. Während Levira die Themen an die Oberfläche bringt und bewegt, sorgt Similis F für die feinstoffliche Neutralisation, und Similis G für eine grobstoffliche Neutralisation und stabilisiert gleichzeitig den Prozess und erleichtert die Integration.

Grundprinzipien der Impuls-Elixiere

Levira ist ein Elixier zur Bewusstwerdung und Klärung. Es bringt verborgene oder verdrängte Themen an die Oberfläche und bereitet sie darauf vor, abgetragen zu werden. Levira erzeugt eine Verbindung des Mentalkörpers mit einem hochfrequenten Energiezustand, während es gleichzeitig bestehende Energiestrukturen im pranischen und im physischen Körper neutralisiert und moduliert.

Similis F ahmt die aufgelagerte, aktivste Frequenz auf einer feinstofflichen Ebene nach und entfaltet sich entsprechend des Ähnlichkeitsprinzips. Dadurch kann die Ladung des Themas abgebaut werden. Es wird vor allem eingesetzt, um tiefe Bewusstseinsarbeit und emotionale Klärung zu begleiten. Das F steht für „feinstofflich".

Similis G ahmt ebenfalls die aufgelagerte Frequenz nach, allerdings auf einer tieferen Frequenzebene. Es arbeitet erdend und körperlich, unterstützt Übergänge und macht Prozesse weniger konfrontativ. Es ist ein Elixier, das Prozesse moduliert und eher körperlich spürbar ist. Es eignet sich gut für körperlich tiefsitzende Frequenzen oder zum Abmildern intensiver emotionaler Prozesse. Es braucht mehr Zeit, sich zu entfalten als Similis F. Das G steht für „grobstofflich".

Ziel der Impuls-Elixiere

  • Bewusstwerden tiefer Prozesse und Blockaden und innere Lösungsfindung

  • Transformation und Abtragen von Blockaden

Miasmen und ihre Verbindung mit den Impuls-Elixieren

Miasmen sind eine tiefe energetische Belastung oder Disposition, die Anfälligkeiten für bestimmte Krankheiten oder Themen im Leben prägen.

Kernpunkte zu Miasmen

  • Miasmen sind „Grundkrankheitsursachen" — sie bilden die tiefere Ursache vieler chronischer Leiden. Sie sind wie eine Art „Programm" oder „Software", die bestimmte Krankheitsmuster begünstigt.

  • Vererbung & Prägung: Miasmen können über viele Generationen hinweg weitergegeben werden — sowohl körperlich, seelisch als auch geistig.

  • Energetische Ebene: Sie sind anfangs nicht materiell, sondern wirken als feinstoffliche Disposition.

  • Aktivierung: Ein Miasma bleibt oft lange unauffällig, wird aber durch Faktoren wie Stress, Traumata oder Lebenskrisen aktiviert.

  • In der klassischen Homöopathie geht es darum, mit den richtigen Mitteln diese miasmatischen Schichten nach und nach in ihre erlöste Form zu bringen, sodass der Mensch freier und gesünder leben kann.

  • Miasmen sind nicht gleich Symptome — Symptome sind nur Ausdrucksformen des Miasmas, nicht das Miasma selbst.

  • Miasmen sind hoch ansteckend, das heißt, sie können im Umgang mit Mitmenschen aufgebaut und/oder aktiviert werden.

Anti-miasmatische Arbeit mit den Impuls-Elixieren

Die Arbeit mit den Impuls-Elixieren Levira, Similis F und Similis G ist deutlich leichter als mit der klassischen Homöopathie. Während es in der Homöopathie notwendig ist, eine präzise Miasmen-Diagnose zu stellen — was jahrelanges Studium und Erfahrung erfordert — entfällt dieser Schritt bei den Elixieren. Sie wirken intelligent und adressieren automatisch die jeweils aufgelagerten Schichten, die in jedem Moment am aktivsten schwingen.

Dadurch wird immer genau das in Bewegung gebracht, was gerade im Vordergrund steht und gelöst werden kann.

Für den Therapeuten bedeutet dies eine enorme Entlastung: Er muss nicht tief in die komplexe Miasmen-Lehre eintauchen, sondern kann sich darauf verlassen, dass die Elixiere den Prozess präzise steuern und dort ansetzen, wo die Arbeit am dringendsten gebraucht wird.

Beobachtungen miasmatischer Schichten

  • Themen liegen schichtweise übereinander, wie geologische Erdlagen oder Vulkangestein. Sie sind oft ineinander verankert und miteinander verwoben und durchdringen häufig mehrere grob- und feinstoffliche Bereiche gleichzeitig.

  • Schichten sind oft Kombinationen aus vielen verschiedenen Frequenzpaketen, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit gebündelt auftreten. Eine Schicht kann z. B. zehn oder mehr verschiedene Nuancen von Angst enthalten. Solche zusammengehörigen Frequenzpakete können sich in einer einzigen Anwendung gemeinsam lösen — oder umgekehrt die Loslösung eines vielschichtigen Prozesses aufhalten, wenn eine oder mehrere energetische Nuancen nicht im Bewusstsein erfasst werden.

  • Die Auflösung einer Schicht kann sofort die nächste freilegen und aktiv machen. Bei sehr tiefer Arbeit kann es passieren, dass die Verdichtung des gesamten emotionalen Körpers abnimmt und tiefere Schichten zu Tage treten. Es ist wichtig für den Therapeuten abzuschätzen, wie weit er den Energiekörper eines Klienten öffnen kann, ohne tagelange unangenehme Gefühle auszulösen. Manche Menschen können damit besser umgehen als andere. Es obliegt dem Therapeuten, seine Klienten aufzuklären und die richtige Dosis an Tiefenarbeit abzuschätzen. Oft ist weniger mehr — vor allem wenn schon ein guter therapeutischer Erfolg für die jeweilige Sitzung vorliegt.

  • Manche Prozesse sind schnell (eine Sitzung), andere brauchen mehrere Sitzungen.

  • Eine Sitzung kann nachwirken und auch Tage später körperliche und psychische Effekte hervorrufen. Tiefe Prozesse benötigen im Nachgang Ruhephasen, Pausen und Integrationszeiträume.

  • Wiederholungen: Auch wenn der gleiche Bereich (z. B. Knie) mehrfach auftaucht, arbeiten die Impuls-Elixiere immer in einer anderen Schicht.

  • Miasmatische Schichten werden von manchen Klienten besser wahrgenommen als von anderen. Sie zeigen sich teils mental (als Bilder, Konstrukte, Probleme oder Einsichten), teils emotional (Ängste, Sorgen, Wut), teils physisch (Spannungen, Schmerzen, Blockaden). Es ist wichtig, den Klienten dort abzuholen, wo er sich befindet.

Anwendung der Impuls-Elixiere

In der Anwendung gilt: Similis F wird meist gemeinsam mit Levira eingesetzt, dasselbe gilt für Similis G. Levira ist dabei das Basismittel, das den Prozess in Gang setzt. Es bringt starke Dynamik und Bewegung ins Geschehen, beschleunigt die Abtragung von Mustern und führt zu einem begleitenden Bewusstwerdungsprozess, der entscheidend ist, damit der neu gefundene Zustand nachhaltig gehalten werden kann.

Levira wirkt wie ein „Absaugen" — doch es kann nur das abtragen, was nicht völlig verhärtet ist. Genau hier setzen Similis F und G an: Sie lockern durch das Ähnlichkeitsprinzip die festsitzenden Schichten und bringen sie an die Oberfläche. Dadurch wird die Loslösung stark beschleunigt und die eigentliche Abtragung durch Levira um ein Vielfaches erleichtert. Gemeinsam bilden die Elixiere ein synergetisches Wirkfeld: Levira öffnet, bewegt und saugt ab, während Similis F und G vorbereiten und stabilisieren.

Methoden der therapeutischen Prozessführung

Natürlicher Weg — „Natürlicher Fluss"

  • Der Klient folgt einfach dem, wohin Levira ihn leitet (z. B. von Knie zum Halschakra oder von einer mentalen Enge zu einer mentalen Weite, oder von Angst zu Wut zu Vergebung).

  • Levira & Similis navigieren intelligent zwischen Körperbereichen und Emotionen.

  • Der Therapeut greift nur ein, wenn Ausweichbewegungen entstehen.

Geführter Weg — „Einem Thema folgen"

Ins Zentrum gehen

  • Der Klient wird angeleitet, in die Mitte des Schmerzes zu gehen.

  • Unangenehme Gefühle werden bewusst verstärkt und differenziert.

  • Beispieltechnik: Lokalisierung des Schmerzes im Körper, „Sanfte Drucktechnik" anwenden (weiter unten erklärt).

  • Ziel: Das Gefühl beginnt zu pulsieren → Frequenz steigt an die Oberfläche → das Gefühl kann „gespürt werden", Similis F und Levira können wirken.

Thema zum Schwingen bringen

  • Der Klient wird angeleitet, vor der Session über ein bestimmtes Thema zu sprechen.

  • Unangenehme Gefühle werden bewusst „getriggert".

  • Dann wird Levira gemeinsam mit Similis F eingesetzt.

  • Das gewünschte Thema schwingt jetzt im Klienten an der Oberfläche und wird automatisch durch die Anwendung adressiert.

Konfrontation von Ausweichmechanismen

Diese Methode ist vorwiegend wichtig bei geführten Anwendungen mit speziellen Themen.

Vorsicht: Der Therapeut muss immer abschätzen, ob ein Klient bereit ist, über eine solche Barriere im Bewusstsein hinauszugehen.

  • Ausweichen zeigt sich z. B. durch plötzliche Geschichten, Themenwechsel, körperliche Manöver („Ich muss aufs Klo").

  • Vorgehen: Erst beobachten. Dann verstärken lassen („verstärken Sie das Gefühl, dass Sie aufs Klo müssen") — führt oft zurück zum Kern.

  • Falls der Klient blockiert → Pause einbauen, dann neu ansetzen.

Spezielle Strategien zur Überwindung von Barrieren

Bei beiden folgenden Techniken ist es wichtig, dass der Klient durch den Prozess hindurch ruhig und distanziert genug handeln kann, sodass er sich nicht im Prozess verliert. Es ist die Aufgabe des Therapeuten abzuschätzen, was „zu viel" ist und dementsprechend Pausen zu machen oder den Klienten in einen lichtvollen Bewusstseinsbereich zurückzuführen.

Die „Sanfte Drucktechnik"

Bei der Bewusstseinsarbeit gibt es oft Bereiche, in die der Klient nicht hingehen will oder kann — Blockaden, die sich wie eine Verhärtung im System zeigen. Diese Verhärtung kann Ausdruck einer unbewussten Weigerung sein, sich auf eine emotionale oder tiefere Ebene einzulassen, oft aus Angst vor dem, was dort spürbar werden könnte. In solchen Fällen hat sich die sanfte Drucktechnik bewährt.

Der Therapeut führt den Klienten an, die Blockade zunächst bewusst wahrzunehmen: Wie fühlt sie sich an? Hat sie eine Farbe, eine Struktur, eine Qualität? Wichtig ist, die Blockade wie eine Landkarte im dreidimensionalen Raum zu erforschen, ihre Ausdehnung, Grenzen und Beschaffenheit zu spüren. Je härter sie empfunden wird, desto mehr emotionale Resistenz ist in der Regel damit verbunden. In diesen Fällen erkennt der Klient oft zunächst gar nichts hinter der Blockade — das ist normal und weist auf die Schutzfunktion hin.

Sobald die Form und das Feld der Blockade erfassbar sind, wird sie in der Vorstellung vollständig umschlossen. Dann beginnt der eigentliche Prozess: Der Klient (vom Therapeuten geführt in der Vorstellung) übt von allen Seiten sanften Druck auf diese Blockade aus — niemals hart, sondern wie ein weiches, rhythmisches Pulsieren. Danach wird der Druck wieder losgelassen. Dieses Spiel von sanftem Druck und Loslassen wird mehrfach wiederholt.

Mit der Zeit entsteht fast immer eine Veränderung im Erleben: Die Blockade beginnt leicht zu schwingen, manchmal pulsiert sie oder verändert ihre Form. In diesem Moment tauchen die verborgenen Inhalte auf — Gefühle, Qualitäten, manchmal auch innere Bilder. Angst, Trauer oder Wut können an die Oberfläche kommen und bewusst erlebt werden. Dadurch wird die eigentliche Auflösung möglich: Die Blockade verliert ihre Härte, die Energie kommt in Bewegung, und der Klient kann die damit verbundenen Erfahrungen bewusst integrieren.

Begleitend tritt oft ein tiefes Bewusstwerden ein — der Klient erkennt, was hinter der Blockade verborgen war. Genau diese Kombination aus körperlich-energetischem Prozess (Schwingen, Lösen) und mentaler Bewusstwerdung macht die Technik so wirkungsvoll für die Integration.

Die „Ins-Herz-Ziehen"-Technik

Die „Ins-Herz-Ziehen"-Technik ist eine weitere Methode, um mit energetischen Blockaden oder verdrängten Emotionen zu arbeiten, die der Klient unbewusst stark von sich wegstoßen möchte oder die sich von selbst in die Peripherie drängen oder „raus wollen". Dieses Abstoßen ist ein typisches Zeichen von innerer Resistenz: Der Klient will die Energie nicht fühlen, nicht zulassen, weil Angst, Schmerz oder andere unangenehme Qualitäten damit verbunden sind. Genau dadurch bleibt die Energie jedoch im System gebunden — sie wird zwar abgestoßen, aber nicht wirklich aufgelöst.

Hier setzt die Technik an. Der Klient wird angeleitet, die Energie oder Blockade in seiner Vorstellung immer wieder ins Herz hineinzuziehen. Dabei ist es wichtig für den Klienten zu verstehen, dass es sich um eigene Anteile handelt, die integriert werden wollen. Das Herz dient hier als zentrierender Raum, als Tor für Integration und Transformation.

Nach dem Hineinziehen wird die Energie bewusst losgelassen — worauf sie sich automatisch wieder entfernt oder wegdrückt. Diesen Ablauf wiederholt der Klient mehrfach: hineinziehen — loslassen — hineinziehen — loslassen.

Mit der Zeit entsteht auch hier ein Schwingungsprozess. Anfangs wirkt die Energie oft starr und schwer zugänglich, doch durch die wiederholte Bewegung zwischen Ablehnung und Annahme beginnt sie sich zu verändern. Das ständige „Ins-Herz-Ziehen" löst die starre Widerstandshaltung auf und bringt die verdrängte Ladung in Kontakt mit einem transformierenden Feld.

Nach einer gewissen Zeit — oft plötzlich und spürbar — fängt die Energie an, sich zu lösen und zu wandeln. Gefühle kommen an die Oberfläche, manchmal verbunden mit inneren Bildern oder Erinnerungen. Durch den Kontakt mit dem Herzen kann das Verdrängte integriert werden, statt weiter im System zu kreisen.

Therapeutische Haltung

  • Raum halten: lichtvolle, göttliche Perspektive wahren.

  • Nicht in Emotionen des Klienten einsteigen, nicht mitziehen lassen — bei Angst, Wut, Verzweiflung des Klienten immer zentriert bleiben.

  • Flexibel führen: zwischen direkter Konfrontation (Schmerz, Pulsieren lassen) und natürlichem Fluss (Levira folgen).

  • Ausweichmechanismen erkennen (Geschichten, Ablenkungen) und zurück ins Zentrum führen.

  • Abschätzen: Wann bleibt der Klient handlungsfähig, wann muss eine Pause eingelegt werden?

  • Integration ermöglichen: Den Prozess stets in einem hoffnungsvollen, lichtvollen Zustand beenden.

Nachwirkungen & Integration

  • Prozesse arbeiten oft nach: körperlich (Muskelkater, Verspannung, Schmerzen), psychisch (Träume, aufkommende Schuldgefühle, emotionale Themen).

  • Der Therapeut erklärt dem Klienten: Das ist normal, temporär und Teil der Heilung.

Zielperspektive

  • Dauerhafte Veränderung geschieht nur, wenn die freiwerdende Energie durch den göttlichen Funken ersetzt wird.

  • Ego-basierte Strukturen führen sonst zu erneuter Überlagerung.

  • Aufgabe des Therapeuten: Klienten zu einer inneren Praxis hinführen, die die Verbindung zur Quelle stärkt.

Zusammenfassung

Levira, Similis F und Similis G sind Werkzeuge für tiefgreifende Prozesse:

  • Levira öffnet und bewegt.

  • Similis F transformiert.

  • Similis G transformiert auf tiefer schwingender Ebene und stabilisiert.

Der Therapeut sorgt für einen sicheren Rahmen, leitet den Klienten ins Zentrum der Erfahrung, begleitet durch Schmerz, Dunkelheit und Widerstand, achtet auf Ausweichmechanismen und ermöglicht Integration im Lichtvollen.

Dadurch entsteht nicht nur emotionale und körperliche Entlastung, sondern auch eine tiefere Verbindung zum inneren göttlichen Kern.

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